Prof. Dr. Fabian Christandl

 

Prof. Dr. Fabian Christandl ist Professor für Wirtschafts- und Sozialpsychologie sowie Studien- und Forschungsdekan an der Hochschule Fresenius in Köln. Er ist außerdem Herausgeber der wissenschaftlichen Fachzeitschrift „Wirtschaftspsychologie” sowie als Fachgutachter für verschiedene Fachzeitschriften und auch in diversen Gremien in wissenschaftlichen Organisationen aktiv. In seiner Lehre und Forschung beschäftigt er sich sowohl mit organisations-, personal- sowie konsumentenpsychologischen Themen.

 

Fabians Bekenntnisse

 

Q. Hast du ein Vorbild oder eine Lebensmaxime?

A. Ich habe kein bestimmtes Vorbild. Allerdings versuche ich stets offen für neue Menschen sowie deren Ideen zu bleiben, um mich immer wieder aufs Neue inspirieren zu lassen. 

 

Q. Welches Bildungserlebnis ist dir in Erinnerung geblieben?

A. Ich habe einmal einen wissenschaftlichen Workshop organisiert, zu dem ich Kollegen aus der ganzen Welt eingeladen habe. Bei unseren Präsentationen haben wir uns gegenseitig derart auseinander genommen, dass keiner von uns in der vorgegebenen Zeit nur ansatzweise dazu gekommen ist sein Forschungsprojekt vollständig vorzustellen. Neben einer sehr intensiven und lehrreichen Erfahrung sind daraus Kooperationen entstanden, die immer noch Bestand haben. 

 

Q. Worüber kannst du nicht lachen?

A. Ich kann nicht darüber lachen, wenn man sich über Schwächere lustig macht.

 

Q. Was hast du dir zuletzt schönes gekauft?

A. Ich habe meine Frau zu einem tollen Wochenende in ein traumhaftes Hotel eingeladen.

 

Q. Welches Buch würdest du niemals weggeben?

A. Es fällt mir grundsätzlich schwer Bücher wegzugeben, weshalb ich teilweise auch von Lehrbüchern meistens mehrere Auflagen in meinem Buchregal stehen habe. Beispielsweise würde ich das Buch „Der Alchimist“ von Paulo Coelho niemals weggeben.

 

Q. Wann fühlst du dich am lebendigsten?

A. Am lebendigsten fühle ich mich immer dann, wenn ich in einen „Flow“ gerate, d. h. in der Aufgabe aufgehe, mit der ich mich gerade beschäftige. Das kann beispielsweise in der Lehre oder bei Vorträgen der Fall sein. Früher fühlte ich mich oft lebendig, wenn ich auf der Bühne stand und Musik gemacht habe.

 

Q. Woran glaubst du?

A. Ich glaube daran, dass sich die Dinge weisen, wenn man offen für Signale bleibt und Gelegenheiten beim Schopfe packt.

 

Q. gibt es für dich einen Ort des Friedens?

A. Ja – meinen Garten.

 

Q. Was meinst du war deine letzte gute Tat?

A. Ich habe Blut gespendet.

 

Q. Wovon hast du zuletzt geträumt?

A. Leider erinnere ich mich sehr schlecht an meine Träume.

 

Q. Welche Musik magst du am liebsten?

A. Am liebsten mag ich melancholisch angehauchte Gitarrenmusik. Meine Lieblingsbands sind The Church und Swervedriver.

 

Q. Was findest du schwerer: anfangen oder aufhören?

A. Ich finde es schwerer aufzuhören.